FOAMEX Schaumzentrifugen

Schäume entstehen bei vielen Prozessen, z.B. durch Begasung eines Mediums, durch freiwerdende Reaktionsgase oder durch Vakuum-Gasaustrag aus einem Medium. Oft besteht die Notwendigkeit, die Schaummenge zu kontrollieren, um eine Verschmutzung nachgeschalteter Apparate wie Filter oder Pumpen zu verhindern. Mit Hilfe der mechanischen Schaumzentrifuge FOAMEX kann eine Schaumkontrolle in den meisten Fällen ohne Zugabe von chemischen Entschäumungsmitteln erreicht werden. Dadurch ergeben sich oftmals nicht nur Vorteile im schäumenden Prozess, sondern auch bei der Auf- oder Weiterverarbeitung der antischaumfreien Medien.

Unsere Schaumzentrifugen werden in unterschiedlichen Bautypen angeboten, wobei die hauptsächliche Differenzierung sich auf die Materialwahl, die Druckstufe und die konstruktive Ausgestaltung, insbesondere in Bezug auf die Hygieneanforderungen bezieht.

Integration von Schaumzentrifugen in Bioreaktoren - am Beispiel der Baureihe FOAMEX G

Die Schaumzentrifugen können im Reaktions- oder Fermentertank direkt in den Domdeckel integriert werden. Für kleinere Anlagen oder auch für Nachrüstungen empfiehlt sich der Einbau in der Abgasleitung. In dieser Weise kann auch eine dezentrale Integration der Schaumzentrifugen in die Anlage realisiert werden, ohne den Behälter modifizieren zu müssen.

FOAMEX Systeme verrichten in vielen Anwendungen unauffällig aber effizient ihren Dienst. Da wir wissen, dass sich quasi jeder Schaum anders verhält, legen wir die Schaumzentrifugen immer speziell auf den Bedarfsfall aus. Zur Bestimmung der Schaumparameter verfügen wir über spezielle mobile Messanlagen und über Leihaggregate.

Anwendungsreferenzen:

- FOAMEX C: Papier-, Farben-, Kunststoffproduktion, Biogas-, Abwasserprozesse, ...

- FOAMEX B: Brauereitanks, CO2-Rückgewinnung, Teeextraktion, Vakuumentgasung, ...

- FOAMEX P: Aminosäure-, Biokunststoff-, Kosmetik-, Enzymherstellung via Fermentation, ...

- FOAMEX G: Fermentationsprozesse mit rekombinanten Bakterien und Hefen, Filterabsicherung, ...

- FOAMEX E: Einsatz in ACETATOR-Anlagen zur Essigproduktion

Verfügbare FOAMEX Baureihen:

- FOAMEX C: Chemiedesign

- FOAMEX B: "Hygienic Design"

- FOAMEX P: für die Biotechnologie

- FOAMEX G: für die Pharmaindustrie

- FOAMEX E: für die Essigherstellung

Wirkprinzip

Die FOAMEX Schaumzentrifugen sind in der Lage, Schäume mit einem Flüssigkeitsgehalt von bis zu 30 % (in Einzelfällen auch darüber hinaus) in einen flüssigkeitsfreien Gasstrom und eine gasarme Flüssigphase, einen so genannten Schaumkonzentratstrom, zu trennen.

Das Schaumkonzentrat wird entweder in den Reaktionsbehälter, aus dem die Schaumfracht hervorgeht, zurückgegeben, oder verworfen. Das erzeugte Schaumkonzentrat ist in der Regel nicht gasfrei.

Baugrößen

Die Schaumzentrifugen sind in unterschiedlichen Baugrößen für Schaumvolumenströme von wenigen Litern/h bis zu mehr als 1000 m3/h verfügbar.

Sonderkonstruktionen für größere Gasmengen sind auf Anfrage verfügbar.